Stefan Meßler


geboren am:        29.10.1984
gestorben am:     13.08.2004

Unfallbericht:

Am 13.08.2004 geriet das Auto, in dem Stefan Beifahrer war, nach mehreren Überholmanövern auf regennasser Fahrbahn ins schleudern, drehte sich um fast 90 Grad, rutschte quer über die Fahrbahn und prallte mit einer nicht mehr feststellbaren Geschwindigkeit mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug auseinander gerissen. Das Vorderteil blieb am Baum stehen, der Heckbereich wurde auf ein Feld geschleudert und fing Feuer.

Es ist davon auszugehen, dass der Fahrzeugführer als Fahranfänger im übermotorisierten PKW seiner Eltern seine fahrerischen Fähigkeiten und die Verkehrssituation völlig überschätzt hat. Stefan und der 18 jährige Fahrer Marcel waren sofort tot. Der 17 jährige Benjamin verstarb noch an der Unfallstelle, die 15 jährige Stefanie fünf Tage später aufgrund ihrer schweren Verletzungen in einer Klinik. Unser Sohn Thomas, damals 16 Jahre alt, wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Bielefeld verbracht. Er hatte einen guten Schutzengel und überlebte als einziger diesen Unfall. Nach 14 Tagen konnte er nach überstandenem Koma und Beatmung von der Intensivstation verlegt werden.

Weiteres zum Unfall und Stefans Leben kann auf seiner Gedenkseite nachgelesen werden.


Stefans Leben fand ein unerwartet schnelles Ende. Doch die Spuren seines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an ihn erinnern. Er wird immer in unserer Mitte bleiben.

Das Straßenkreuz soll an die durch den Verkehrsunfall vom 13.08.2004 verunglückten Jugendlichen
Stefan (19 Jahre),
Marcel (18 Jahre),
Benjamin (17 Jahre) und
Stefanie (15 Jahre)
erinnern.

Es ist zu ihrem Gedenken aufgestellt worden.
Als langjähriger Autofahrer hab' ich schon so viele Kreuze und Blumen am Straßenrand gesehen.

Trotz allem stell ich mir immer noch die Fragen:

Wann hat diese sinnlose Raserei endlich ein Ende?
Wie viele müssen denn noch sterben?
Der Tod kommt schnell und ohne Vorwarnung.
Den Sohn oder Freund, den man verlor, fehlt ein Leben lang.
Jung sein, voller Tatendrang und Übermut Pläne schmieden, stolz auf den Führerschein und das erste Auto sein, und dann?
Dann passiert es - täglich, stündlich - : Unfall, Verletzung, Tod.

Wie furchtbar, werden viele sagen. Aber das reicht nicht!
Möge der Unfalltod unseres Sohnes Stefan und all´ der anderen Jugendlichen auf den Straßen eindringliche Mahnung sein für alle, die sich täglich sorglos in ihr Auto setzen in dem Wahn, es würde immer nur den anderen etwas geschehen.
Es sind aber nicht immer nur die anderen!
Mit 19 Jahren - wie bei Stefan - darf es noch nicht vorbei sein!

   
Stefan's Gedenkseite
Unbenanntes Dokument
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