Anton Lison


geboren am:        07.03.1996
gestorben am:     14.08.2003

Unser Anton hat für seine Aufgabe als Schutzengel am 14. August 2003 sein Leben für seine Familie gegeben. Er starb als einziger von fünf Autoinsassen bei einem schweren Verkehrsunfall. Sein Bruder, ein Freund, seine Mutter und seine Oma hatten nur Prellungen. Er hat alles auf sich genommen um die anderen zu Beschützen – Davon sind wir heute überzeugt!


Was wir heute wissen

Anton ist am 07. März 1996 auf die Welt gekommen um diese und seine Familie zu beschützen. Er wurde schon als Engel geboren und hat auch für seine Familie gelebt – wir haben es bloß nie erkannt! Nur wird es uns im Nachhinein bewusst.
Als erstes sieht man es auf einem Säuglingsfoto – Anton streckt seine Arme wie Flügel, sein kleiner Körper sieht aus als würde er fliegen wollen!
Im Urlaub, kurz vor seinem Tod weißt er uns direkt auf sein Engelwesen hin. Er schmeißt sich am Ostseestrand auf den Rücken in den Sand und macht mit seinen Armen „Engelflügel“ in den Sand und ruft: “Mama, guck mal, ich bin ein Engel!“
Am Tag als er von uns ging, malte er noch ein Bild.

Diesmal nicht wie sonst mit Tieren oder Blumen, sondern mit einem blutenden Baby wie er uns auf Nachfrage, was er denn da gemalt hätte, erklärte!
Auch als er beim Einkaufen, wie jeden Donnerstag, sich eine Kleinigkeit aussuchen sollte, wollte er dieses nicht mehr tun. – Als ob er gewusst hat, das er es nicht mehr brauchen würde!
Er hat gewusst, davon sind wir überzeugt, das er an diesem Tag seine Aufgabe erfüllen sollte!

Antons Wesen

Sein Umgang mit der Natur war einmalig. Alle, wirkliche alle Tiere hatten vertrauen zu Anton. Egal ob es der gefangene Molch war, oder Opas Kaninchen oder unser Hund Emma, alle hielten bei ihm still und hatten keine Angst! Eine Blumenwiese wurde von Anton mit Achtung vor den Blumen und Tieren durchschritten. Sein Besuch in der Meeresbiologischen Station in Laboe ließ sein Berufsziel feststehen: Meeresbiologe! – oder Tierforscher!
In seiner Klasse wurde er liebevoll Professor genannt wenn es um Tierfragen ging. Er wusste alles über sie! Er beobachtete lieber den Schmetterling vor dem Klassenfenster als dem Unterricht zu folgen.
Seine Freunde liebten Anton wegen seiner Art mit allen lieb umzugehen und für jeden ein freundliches Wort übrig zu haben. Noch heute stehen Kinder an Antons Grab, das am Schulweg liegt, um „Hallo“ zu sagen. Ab und zu liegen neue Briefe oder kleine Geschenke am Grab.
Mit seiner liebenswürdigen Art konnte er alle für seine kindlichen Ideen begeistern und überzeugen!

 
Anton's Gedenkseite
Unbenanntes Dokument
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