| Mein
Eindruck von den letzten Tagen ist relativ verschieden. Ich hab mich zuvor
nie so sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt wie derzeit. Bevor wir
mit diesem Projekt angefangen haben, habe ich nie groß auf Straßenkreuze
geachtet, mir geschweige denn erst Gedanken darüber gemacht. Ich
hab schon mitbekommen, dass an einigen Orten ein Kreuz stand, aber warum
es dort steht, wer der Verursacher war, ob er schuldig war oder nicht,
darüber hab ich mir nie zuvor einen Kopf zerbrochen.Vereinzelt hat
sich mir schon der Magen fast umgedreht, vor allem, wenn man sich einige
Unfälle auch mal bildlich vorgestellt hat.
Ebenso auf der B 180, sage und schreibe
6 Kreuze. Wie kann so etwas passieren? Die Strecke ist doch fast gerade?!
Durch die Ausstellung und den Gesprächen
mit Herrn Müller fahre ich auch seitdem ruhiger mit dem Auto, meine
Blicke gehen sehr oft an den Straßenrändern entlang, auf der
Suche nach Straßenkreuzen und Unfällen allgemein.
Ich hoffe…, dass dieses Projekt
„Straßenkreuze“ und auch unser Projekt „Streetcrosses.de“
einen weiten Aufstieg bekommt und auch mehr Autofahrer, Beifahrer und
alle anderen etwas mehr Rücksicht im Straßenverkehr nehmen.
Sich Gedanken machen, wie man einige
Unfälle verhindern kann.
(Sebastian Monk, 23 Jahre)
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